Geteiltes Wissen macht Startups stark

Wie erfolgreiche Teams ihr Wissen teilen

Wissen ist Macht. In traditionellen Organisation sind Hierarchien immer auch Wissenspyramiden. Jede übergeordnete Ebene gibt nur so viel Information an die untergeordnete Ebene weiter, dass diese gerade genug hat, um ihren jeweiligen Job zu machen. Deshalb ist es in seit langem gewachsenen Organisationen ein verständlicher Reflex, dass praktisch jeder Mitarbeiter versucht, Wissen zu horten anstatt es zu teilen. Die Idee dahinter: „Wenn ich nur genug Herrschaftswissen habe, werde ich irgendwann Karriere machen.“. Viele große Unternehmen leiden sehr unter diesem Phänomen, des es macht sie unbeweglich und angreifbar. Aber geteiltes Wissen macht Startups stark.

Bei Startups ist die Kollaboration fest in der DNA des Teams verankert. Wie ein Ameisenvolk seinen Ameisenhaufen zusammenträgt, bauen erfolgreiche Teams gemeinsam einen kollektiven Wissensbestand auf, den sie teilen und pflegen. Das Wissen des Teams steht allen Mitgliedern zur Verfügung. Es wird gemeinsam strukturiert, dokumentiert, diskutiert, weiterentwickelt und gegebenenfalls auch wieder verworfen.

Die technische Lösung kann man kaufen

Wie funktioniert das praktisch? Die Antwort ist einfach – dafür gibt es eine Software. Confluence vom Hersteller Atlassian hat sich weltweit als Standard für die Team-Kollaboration etabliert. In Startups gehört Confluence zur Grundausstattung, auch bereits in den frühesten Phasen. Confluence ist ein mächtiges, aber dennoch intuitiv zu bedienendes Tool.

Um den maximalen Nutzen daraus ziehen zu können, unterstützen erfolgreiche Organisationen ihre Teams in der Arbeit mit Confluence, indem sie einheitliche Grundstrukturen für die Informationsablage vorgeben. So kann zum Beispiel sichergestellt werden, dass die verschiedenen Abteilungen ihr Wissen nach einer ähnlichen Logik dokumentieren. Auch eine gewisse redaktionelle Betreuung des Systems mit regelmäßiger Bereinigung der „Spaces“ tut der Qualität der Wissensbestände gut.

Confluence ermöglicht auch die einfache Zusammenarbeit mit Partnern außerhalb der eigenen Organisation. In Projekten oder Kooperationen können so schnell Teams organisiert und Informationen ausgetauscht werden.

Der Kulturwandel muss gelebt werden

Bleibt also noch das Problem mit der Kultur. Kein noch so großartiges Tool wird etwas bewirken, wenn Mitarbeiter ihr Wissen aus Angst vor Machtverlust nicht teilen. Originalton aus einer großen Organisation nach Einführung von Confluence: „Oh Gott, jetzt können ja meine Kollegen sehen, woran ich arbeite.“. Wie so viele Veränderungen muss auch hier die Veränderung der Systeme mit Veränderungen bei den handelnden Personen und den Unternehmensprozessen einhergehen. Startups haben es an dieser Stelle leicht. Traditionelle Unternehmen müssen sich einem ganzheitlichen Veränderungsprozess unterwerfen, der alle hierarchischen Stufen erfassen sollte und an der Spitze beginnt.

Aber die Anstrengungen werden belohnt: Informationen werden mehr wert, wenn man sie teilt.

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