Informationen zu KAGB und AIFM

Ausgangssituation

Initiatoren von geschlossenen Fonds befinden sich in einer Zeit einschneidender Veränderungen. Die Einhaltung der neuen Regeln des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) stellt die Anbieter geschlossener Fonds vor elementare Herausforderungen. Diese verursachen einen erheblichen Aufwand, den kleine und mittlere Initiatoren geschlossener Fonds kaum bewältigen können. Die zunehmende Regulierung bietet jedoch nicht zuletzt auch vielversprechende Chancen. Vergleichbare Regeln und Sicherheitsmechanismen zwischen offenen und geschlossenen Fondsprodukten ermöglichen einen fairen Wettbewerb der verschiedenen Investmentkonzepte.

22. Juli 2014 – Nichts geht mehr ohne… 

Die in der AIFM-Direktive  und im KAGB vorgesehenen Übergangsfristen sind abgelaufen. Seit diesem Stichtag ist es Managern von alternativen Investmentfonds (AIF), also auch geschlossenen Fonds in der Form einer Investment-KG untersagt, ohne Zulassung der BaFin neue Produkte aufzulegen. Jeder Initiator von AIF muss ein Zulassungsverfahren des Managers (AIFM) bei der BaFin durchlaufen haben, bevor neue Produkte aufgelegt werden oder Altfonds weiter investieren können.

Die voraussichtliche Dauer einer KVG-Zulassung beträgt 3, im Einzelfall 6 Monate!

Die Prüffrist der BaFin beginn jedenfalls erst ab Vorliegen der vollständigen Antragsunterlagen.

Die Vorbereitung des Zulassungsantrages kann erfahrungsgemäß bis zu 6 Monate dauern!

Es besteht akuter Handlungsbedarf! Der Zulassungsantrag enthält bis zu über 100 Einzelpunkte, die abzuarbeiten sind. Enthalten einzelne Punkte, die der BaFin mit dem Antrag zu dokumentieren sind, einseitige Dokumente, ist es bei anderen notwendig, beispielsweise umfassende Prozesshandbücher vorzulegen, ausgehandelte Vertragswerke (etwa mit der Verwahrstelle) vorbereitet zu haben etc. Verzögerungen wegen bei Antragstellung fehlender Unterlagen, mit deren Nachreichung die Dreimonatsfrist erneut in Gang gesetzt wird, sind zu vermeiden.

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